MRI

Die  Magnetresonanztomographie (MRT) ist ein bildgebendes Verfahren, welches mittels starkem Magnetfeld und Radiowellen Schichtbilder Ihres Körpers erzeugen kann. Diese hochmodernen Geräte erlauben eine klare und genaue Darstellung von Organen, wie beispielsweise der Wirbelsäule sowie des ganzen Bewegungsapparates. Bei dieser Untersuchungsmethode werden keine Röntgenstrahlen verwendet, das verwendete Magnetfeld ist gesundheitlich unbedenklich.

 

 

Vor  der Untersuchung

Vor der Untersuchung werden Sie gebeten, ein Formular mit Fragen zu eventuellen Risiken oder Kontraindikationen auszufüllen.

 

Fragebogen für Patienten

 

Ablauf der Untersuchung

Während der Untersuchung liegen Sie in der sogenannten „Röhre“. Sollten Sie unter Platzangst leiden, teilen Sie es uns bei der Terminvergabe mit.

 

Da die MRT-Untersuchungen in einem starken Magnetfeld durchgeführt wird, sollten Sie bestimmte Metalle nicht in oder an Ihrem Körper tragen. Elektronisch gesteuerte Geräte oder Chipkarten können durch das Magnetfeld funktionsunfähig oder zerstört werden. In der Umkleidekabine können Sie allfällige metallische Teile (wie z.B. Schmuck) ablegen. Anschliessend werden Sie  auf einer bequemen Patientenliege gelagert. Während der ganzen Untersuchung, die ca. 20 - 40 Minuten dauert, werden Sie in dieser Position liegen bleiben. Es ist sehr wichtig, dass Sie sich während dieser Zeit nicht bewegen, da diese Untersuchungstechnik sehr empfindlich auf kleinste Bewegungen ist. Die MTRA wird Ihnen bestimmte  Anweisungen geben, wie z.B. für eine kurze Zeit den Atem anzuhalten. Sie haben auch die Möglichkeit, über eine Gegensprechanlage im Gerät mit uns zu kommunizieren.

 

Von der Erstellung der Bilder spüren Sie nichts. Technisch bedingt werden Sie ein z.T. sehr lautes Klopfen hören. Die MTRA bietet Ihnen darum einen Kopfhörer an, einerseits als Gehörschutz und andererseits, damit Sie während der Untersuchung Musik Ihrer Wahl oder Radio hören können. Haben Sie einen speziellen Musikwunsch, können Sie selbst eine CD mitbringen oder Sie wählen eine unserer Musik-CDs aus.

 

Nach der Untersuchung

Nach der Untersuchung analysiert der Radiologe Ihre Bilder und schickt anschliessend den Befund an Ihren Vertrauensarzt.

 

Einsatz von Kontrastmitteln

Bei bestimmten Fragestellungen, i.d.R. Bei Schulter-, Hüftgelenks- und Handgelenksuntersuchungen, wird die Injektion von gadolinumhaltigem Kontrastmittel in das Gelenk erforderlich (MRI-Arthrogarphie). Diese Massnahme trägt zur Verbesserung der Untersuchungsergebnisse bei.

 

Dabei spritzt man Ihnen das Kontrastmittel vor der MR-Untersuchung direkt in das entsprechende Gelenk. Dabei spüren Sie einen leichten Druck im Gelenk. (Weiteres siehe "MRI-Arthrographie")

 

Die meisten Menschen vertragen das Kontrastmittel problemlos. Falls Sie unter bekannten Allergien leiden, bitten wir Sie, Ihren Arzt und die MTRA vor der Untersuchung darüber zu informieren.